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Armut ist nachweislich das größte Gesundheitsrisiko. Armutsrisiko, desto niedriger die Lebenserwartung. Diese Wechselwirkungen zwischen sozialer Lage und
der Anfälligkeit für Erkrankungen zeigen sich schon sehr früh. Einerseits wächst der größere Teil der Bremer Kinder immer gesünder auf. Das zeigen die Untersuchungen vor der Einschulung. Andererseits werden bei 40 Prozent der Kinder aus Quartieren, die durch niedrige Familieneinkommen geprägt sind, bereits erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen diagnostiziert. Auch daran zeigt sich, dass Gesundheit weniger das Ergebnis persönlicher Leistung ist, sondern massiv von der finanziellen und sozialen Lebenslage beeinflusst wird. Aber auch finanziell gesicherte Erwachsene, die chronisch erkranken, geraten häufig in Einkommensarmut und (oder) in eine Verschuldung. Die Akteure der 3. Bremer Armutskonferenz fordern deshalb eine aktivere kommunale  Gesundheitspolitik. Diese kostenfreie Konferenz findet am Dienstag, 27. Februar 2018, von 9.00 –17.00 Uhr statt. Weitere Infos und Anmeldungen bis zum 16. Februar 2018 unter

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband
Landesverband Bremen e.V.
Außer der Schleifmühle 55–61
28203 Bremen
Telefon 0421/79199-0
Telefax 0421/79199-99
E-Mail: zentrale@paritaet-bremen.de
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